Gedicht ● „Schenken“ von Joachim Ringelnatz

Schenke groß oder klein,

aber immer gediegen.

Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,

sei dein Gewissen rein.

 

Schenke herzlich und frei.

Schenke dabei, was in dir wohnt

an Meinung, Geschmack und Humor,

so dass die eigene Freude zuvor

dich reichlich belohnt.

 

Schenke mit Geist ohne List.

Sei eingedenk,

dass dein Geschenk

Du selber bist.

 

Joachim Ringelnatz, 1883 – 1934

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Ich wünsche Dir, liebe Leserin, lieber Leser, wunderschöne und liebevolle Weihnachtstage!

 

Herzlichst, Rita